angelika kerschhaggl-linder

visuelle orthoptische rehabilitation

Da der Bereich der Orthoptik oft ein Nischendasein im Bereich der Neurorehabilitation fristet, ist es mir ein großes Anliegen, den Bereich Orthoptik und Rehabilitation nach Schlaganfällen und Hirnschädigungen näher zu beleuchten.

Weiters ist mir die Abgrenzung zu manchen, aus meiner Sicht unseriösen Behandlungsmethoden, die oft unter dem Sammelbegriff "Augentraining" angeboten werden, sehr wichtig.

Orthoptik kann Vieles, aber trotzdem (leider) keine Wunder bewirken.

Angelika Kerschhaggl-Linder

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Ich bin seit 1988 als Orthoptistin tätig.

Die Fachausbildung habe ich an der Univ.-Augenklinik in Freiburg und an der Univ.-Augenklinik in Köln absolviert.

Als Orthoptistin war ich in diversen Augenarztpraxen in Deutschland und Vorarlberg tätig.

Von 2001-2014 war ich an der neurologischen Rehabilitationsklinik in Zihlschlacht (Schweiz) als Orthoptistin beschäftigt. In dieser Zeit habe ich mir ein umfangreiches und fundiertes Wissen im Umgang mit Schlaganfallpatienten und deren Sehproblemen erworben. Ich habe die jetzt von mir angebotenen Therapiemethoden erlernt und zusammen mit meiner Kollegin weiterentwickelt. Diese Art der Behandlung ist mittlerweile ein Standard in der orthoptischen visuellen Rehabilitationtherapie.

Mitglied beim Berufsverband Orthoptik Austria www.orthoptik.at

laufend Weiterbildungen im Bereich Neuroophthalmologie und Strabologie

seit 2008 Orthoptistin in der Ordination Dr. Dünser in Götzis

seit 2014 Orthoptistin in der Ordination Dr. Röser in Bregenz

seit 2015 Orthoptistin in der Ordination Dr. Lehner in Bludenz

seit 2017 freiberufliche Tätigkeit als Orthoptistin mit Schwerpunkt visuelle Rehabilitationstherapie bei Gesichtsfelddefekten nach Schlaganfall, da diesem Bereich in Vorarlberg leider zur Zeit noch sehr wenig Beachtung geschenkt wird

seit 2019 Zusatzzertifikat zur Abklärung von cvi (cerebral visual impairment = zentrale Sehstörung) im Volksschulalter - diese Abklärung biete ich nach einer eingehenden augenärztlichen und orthoptischen Untersuchung freiberuflich an

seit 2020 Orthoptistin in der Ordination Dr. Rubner in Bregenz

 

 

Zentral bedingte Sehstörungen (cvi - cerebral visual impairment) können bei der ophthalmologischen Standarduntersuchung und der orthoptischen Zusatzuntersuchung festgestellt werden.

Nach einer gründlichen augenärztlichen Untersuchung (inclusive Pupillenerweiterung) wird die Orthoptistin zunächst beim Augenarzt/bei der Augenärztin einen erweiterten orthoptischen Status durchführen. Anschliessend wird ein cvi-screening  gemacht und wenn dieses auffällig ist, wird eine genaue cvi-Abklärung empfohlen. Diese orthoptische Funktionsdiagnostik wird von mir als Hausbesuch angeboten.

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Zum Thema Orthoptik gibt es oft viele Fragen und Unklarheiten. Ich möchte versuchen, Ihnen einen kurzen Überblick über den Tätigkeitsbereich einer Orthoptistin zu geben.

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In diesem Bereich habe ich versucht, Informationen für Kolleginnen und Kollegen aus anderen therpeutischen Berufsgruppen zusammenzustellen.