angelika kerschhaggl-linder

visuelle orthoptische rehabilitation

Wenn ein Kind Schulprobleme hat, führt der Weg oft zur Augenfachärztin/zum Augenfacharzt, der im besten Fall auch eine Orthoptistin zu seinem Team zählt. Meist soll abgeklärt werden, ob das Kind gut sieht, weil es z.B. viele Fehler beim Abschreiben von der Tafel macht, weil es bei zwei Bildern die Unterschiede nicht erkennen kann, weil es Schwierigkeiten beim Rechnen hat oder weil es farbig unterlegten Text nur schwer lesen kann.

Die Frage der Eltern lautet: "Braucht mein Kind eine Brille?°

Die Förderung eines Kindes mit cvi sollte - wenn möglich - immer interdisziplinär erfolgen, die Orthoptistin achtet dabei speziell auf eine bestimmte visuelle Wahrnnehmungsleistung. Ziel ist es, die Kinder in mehreren Teilbereichen zu fördern. Dabei sollte der Spaß beim Trainieren/Spielen nicht zu kurz kommen.

Schülerinnen und Schüler mit zentral bedingten visuellen Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen fallen oft durch ihre „Unkonzentriertheit“, „Unaufmerksamkeit“ oder „Leistungsverweigerung“ auf.

Einige Beispiele für ihre Probleme sind:

- Schielen, Bewegungsstörungen des Auges - Schwachsichtigkeit, Brillenkontrollen

- Neuroophthalmologische/Neuroorthoptische Abklärung

- Testung von zentral bedingten Sehstörungen (cvi)

- Orthoptische Übungsbehandlung (Training der Akkommodation, Fusion, Konvergenz und des Binokularsehens)